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Was wir gerade errleben ist ein grundlegender Paradigmenbruch. Er zeigt sich in allen gesellschaftlichen Bereichen. Für Organisationen könnte das aber auch ein Vorteil sein - sofern sie die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennen.

 

Eine Gesellschaft kann nur existieren, wenn alle Generationen zusammenarbeiten.
Derzeit kippt das.

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Unser Geist wird ständig gefüttert. Meistens mit negativen Nachrichten, Eindrücken und Meinungen. Angst ist unter Kindern und Jugendlichen so verbreitet, wie man es in den Sechzigern nur von Insassen der Psychiatrie gekannt hat. Dabei wäre es garnicht so schwer, daran etwas zu ändern. Wie das geht, zeigt eine kleine Geschichte.

 

 

Konflikte zu eskalieren ist leicht.
Eskalation führt aber immer in einen Strudel aus Verteidigung und Gegenverteidigung.
Konflikte zu beenden ist hingegen eine Kunst, die aus Gegnern Partner macht.
Gut designete Geschichten bewirken dabei wahre Wunder.

 

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Eine Kultur des Vertrauens und gegenseitiger Unterstützung ist die neueste Führungsstrategie in der US-Navy. Erstmals und mit guter Begründung ersetzt Vertrauen auf einem Kriegsschiff die traditionelle Abfolge von Befehl und Gehorsam.

Das klingt unglaublich. Lesen Sie hier welche grundsätzlichen Überlegungen zu diesem Schritt geführt haben.

USS Michael Monsoor

 

Viel wird geredet von europäischen Werten. Was aber soll das sein? Eine chilenische Musikerin bringt es auf den Punkt: Verschiedenheit plus die Fähigkeit zur Integration!

„Es ist kaum möglich geeignete Mitarbeiter zu finden“, klagt der Eigentümer (49) einer Hausverwaltung. „Es ist wie verhext!“ Viele Unternehmen haben Nachwuchssorgen. Dabei entstehen ganz andere Herausforderungen für die Führung von Unternehmen. Christoph (46) beispielsweise hat einen mittleren Handwerksbetrieb und zweifelt langsam an sich und an der Attraktivität seines Unternehmens. Aber auch die Industrie hat zunehmend Probleme mit dem Recruiting.

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Der „Wandel“ ist in aller Munde. Er beunruhigt. Wie soll man damit umgehen? Gefragt ist die Fähigkeit von Mitarbeitern und Führungskräften mit höherer Komplexität umzugehen. Nur: was heißt das?

 

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Gutes Kulturdesign arbeitet auf Zug – nicht mit Druck. Wie ein guter Wiener Walzer reißt es einen mit, weil man nicht mehr ruhig sitzen kann. In diesem Zug liegt das Geheimnis des Erfolges von beiden.

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Being human means to reflect situations. That requires calmness. At this moment a real innovation would foster reflection and calmness.

iNNOGEES

 

 

Starke Visionen verleihen Organisationen Flügel. Sie sind innovative Vorstellungen von der Zukunft. Wenn sie genügend Kraft haben, reißen sie alle Beteiligten mit. Am Beginn innovativer und konstruktiver Veränderungen muss immer eine starke Vision stehen.

 

 

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Ober- und Unterägypten wurden vor fast 5.000 Jahren vereinigt. Menes, dem ersten Pharao, gelang es nach einigen Fehlversuchen aus beiden Teilen ein Volk zu machen. Wie er das tat ist ein ideales Vorbild für erfolgreiche Organisationsentwicklung.

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Zwei scheinbar unvereinbare Blöcke standen sich gegenüber. Ein Klassiker:
Auf der einen Seite die Führungsmannschaft, auf der anderen Seite die Vielzahl der Mitarbeiter, die sich als Opfer von „denen da oben“ verstehen.

Das ist die Oper, die in den allermeisten Unternehmen – von zehn bis zehntausend Mitarbeitern – unermüdlich aufgeführt wird!

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Pioniere sind die Träger jeder Entwicklung. Ohne sie gibt es nur Stillstand. Dennoch rennen sie alle gegen Widerstände und manche zerbrechen daran.
Warum diese Gegenkraft und woher nehmen Pioniere dennoch ihre Energie?

 

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Was kann man tun, um das Klima in einer Organisation zu verbessern?
Wie schafft man es, eine verkrustete, ermattete oder widerständige Kultur auf die Beine zu bringen?
Immer wieder werden wir das gefragt.

Wer den Hafen nicht kennt, für den gibt es keinen günstigen Wind! (Seneca)
Wer den Hafen nicht kennt, für den
gibt es keinen günstigen Wind! (Seneca)

 

„Warum lassen sich die Leute das gefallen“, fragte Wolf Lotter mich in einem Interview, das wir vor einiger Zeit führten. Daraus entwickelte sich ein Gespräch über Leiden und Aushalten, an dessen Ende die Einsicht stand, dass die Natur des Menschen missbraucht wird.

 

Kurt_F._Domnik_pixelio.de

 

Die Kultur einer Organisation ist im sogenannten Narrativ verankert. Wer im Unternehmen Grundlegendes verändern will, ist gut beraten, die Regeln und Gesetzmäßigkeiten des Narrativs zu beachten.

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Warum fällt es eigentlich so vielen Führungskräften und Unternehmen derart schwer, das Klima in ihrer Organisation konstruktiv zu gestalten? Wo doch eigentlich jeder vernünftige Grund dafür spricht?

Aristoteles

Zu Unrecht werden sie diffamiert als „Generation Blindgänger“ oder auch als „Generation Kopf-unten“, weil ihr Kopf sich über das I-Phone beugt. Es wird dabei übersehen, dass sie nur versuchen, mit jener Welt umzugehen, die ihnen hinterlassen wurde.

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Ein einfacher Zusammenhang aus unserer Stammesgeschichte erklärt, warum so Vieles in Organisationen nicht funktioniert und schafft die Grundlage für deutliche Verbesserungen.
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„Wie finden wir zurück zu Engagement, Loyalität und Begeisterung?“ Diese Frage beschäftigt Unternehmen und Führungskräfte. Die Frage der Mitarbeiter ist aber: „Wieso arbeiten wir eigentlich hier?“ Die Versuchung ist groß, darauf mit verstärkten Kontrollen zu reagieren. Der erfolgreiche Weg führt aber über gegenseitiges Verständnis zu einem Klima des Vertrauens.

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Wenn hierarchische Ebenen das Verständnis füreinander verlieren, kommt es zu einem Horizontalen Schisma. Reflexartig reagieren viele Führungskräfte darauf mit Dominanz. Im Gegenzug werden sie von der Mitarbeiterschaft exkommuniziert und vereinsamen.

Der einzig wirksame Weg aus dem daraus erwachsenden Circulus Vitiosus führt über das Reset der persönlichen Orientierung.  

 

„Älteste“ vermitteln Orientierung. Wie das funktioniert und was man daraus ableiten kann, zeigt das Beispiel der Elefanten im Hluhluwe-Omfolozi-Nationalpark in Südafrika.

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Bestätigung und Anerkennung, darauf kommt es Mitarbeitern an. Nur so können sie sich wohlfühlen und dann auch ihre beste Leistung erbringen. Wer dagegen auf Kontrolle setzt, zahlt einen hohen Preis.

(Interview mit Michael Vogler vom Freitag, 05. September 2014 auf Ö1)

Tonstudio by Martin Genter pixelio.de

 

Wer eine Situation verbessern will, muss sie verstehen. Dazu ist ein Blick in die Geschichte nötig. Denn wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten.

Schreiber / Landesbühne Niedersachsen Nord

Gemeinsam geteilte Regeln und Überzeugungen sind Grundelemente jeder Kultur. Aus der Innensicht ist es jedoch nicht einfach, solche Anschauungen zu erkennen. Denn was das Wasser für den Fisch, ist für den Menschen die Kultur: das Mediumin dem er sich bewegt.

 

Foto: Citron CC-BY-SA-3.0

Vor 4.000 Jahren verstand Sinuhe, der Ägypter, unter Kultur (MAAT) all das, was ihn zum Ägypter machte. Das gab ihm Identität, Stolz und Geschichte. Was aber ist das Besondere, wenn man Mitarbeiter des Unternehmens XY ist? Von Sinuhe könnten wir einiges lernen.

Maat

Führungskräfte und Journalisten fragen immer wieder nach Regeln zur Errichtung einer starken Unternehmenskultur. Worauf ist zu achten, will man das Beste in jedem Mitarbeiter hervorbringen? Hier die Ergebnisse einer englischen Untersuchung.

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Entscheidend für Expertise ist das Erkennen von Mustern. Sie sind deshalb schneller und präziser in ihren Urteilen und Entscheidungen. Expertise braucht Erfahrung. Sie kommt aus früheren Erlebnissen. Auf ihrer Grundlage urteilen Experten. Was heißt das für Führungskräfte, wenn sich Wirtschaft und Gesellschaft verändern?

Schach Roland Scheicher

 

Selten kommt es vor, dass man als Kunde sehr positive, sogar begeisternde Überraschungen. erleben kann. Noch bemerkenswerter ist es, wenn überragende Kundenorientierung in einem staatlichen Unternehmen erlebbar wird. Hier bei der SNCF, der französischen Eisenbahn.

TGV

Die Baumeister des Mittelalters hatten einen völlig anderen Bezug zu ihrer Tätigkeit. Die wirklich guten Meister waren jene, die ihren Stolz darin fanden, mit ihrer Tätigkeit Sinn zu vermitteln.

Burgos, Kathedrale

Jeder Landwirt weiß es: sind Hühner gestresst, so verringert sich ihre Leistungsfähigkeit sofort. Dieses Wissen ist sehr alt und gilt ebenso für Menschen. Dennoch hat es vor den Toren vieler Organisationen halt gemacht. Zeitdruck und Vertrauensmangel wirbeln viel Staub auf, aber sie steigern die Produktivität nicht. Gestresste Menschen sind ebensowenig leistungsfähig wie aufgeregtes Federvieh!

Hahn am Mist 06072007 01

Innovation, Engagement, Eigenverantwortung und Loyalität gehören zu den beliebtesten Themen im Management-Sprech. Dahinter verbirgt sich häufig aber etwas ganz anderes, das die Erfüllung dieses Anspruchs zuverlässig verhindert.

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"Wie bekommen wir es hin lustig zu furzen”, fragte sich der Vorstand in Anlehnung an Martin Luther. Langfristiger geschäftlicher Erfolg gedeiht nur auf dem Humus der Begeisterung. So die Überzeugung des Vorstandes.

Diese Frage war der Beginn von Kulturdesign.

Michael Vogler